Spitzlicht Episode 5: Holnsteiner & Parak

Diesmal war ich nicht dabei, muss ich gestehen, Alexander hat sich still und heimlich davon gemacht mit der Kamera und ein Interview geführt mit Daniela und Michael in ihrem Büro im Business Campus Krems in der Rechten Kremszeile.

Gesprochen haben die drei über das Leben als EinzelunternehmerIn und wie man sich gegenseitig helfen und unterstützen kann, sei es durch die gemeinsame Nutzung von Büro-Hardware, oder einfach nur das Dasein, wenn der andere schnell etwas braucht, das er selbst nicht oder nur unter erheblichem Zeit-Mehraufwand umsetzen kann. Die Welt als EinzelunternehmerIn muss nicht so allein sein, wie das im ersten Moment den Anschein hat.

Das schreib ich mit voller Überzeugung: Ohne Netzwerk ist man als Einzelunternehmer tatsächlich allein auf weiter Flur. Da kämpft man mehr gegen Windmühlen, als tatsächlich in die Gänge zu kommen und zu arbeiten beginnen zu können. Je mehr Leute man kennt, ganz egal aus welcher Branche oder welcher Sparte und je besser man sie kennt, umso mehr kann man sich gegenseitig unter die Arme greifen und zu Hilfe kommen: Sei es direkt bei der Arbeit an einem Auftrag, oder indirekt in Form von Empfehlungen.

Dabei geht es nicht nur um formale Netzwerke, wie es das BNI – Business Network International – ist, sondern um dein je eigenes Netzwerk, das du dir mit der Zeit aufbaust und das du immer weiter entwickeln solltest. Manchmal hab ich das Gefühl, dass ich mehr Zeit für das Netzwerk aufbringe, als für irgendetwas anderes. Ich habe mir aber noch nie gedacht, dass das verschwendete Zeit wäre. Natürlich wird nicht aus jeder Gelegenheit, aus jeder Idee ein Job oder ein Auftrag, aber ein kleiner Funke bleibt hängen, und der kann jederzeit ein Feuer entfachen.

Ich frage mich laufend, ob es etwas gibt, das ich noch besser anbieten kann, oder ob ich für ein spezielles Angebot noch einen passenden Partner benötige. So kann ich gezielt mein Netzwerk vergrößern und verbreitern, um auf möglichst viele Situationen rasch und professionell reagieren zu können. Obwohl mir das am Anfang schwerer gefallen ist, Leute einfach so anzusprechen, habe ich beim Netzwerken noch nie negative Reaktionen erlebt, wenn man offen und authentisch auf die Leute zugeht. Offenheit ist sowieso eine Eigenschaft, über die alle Fotografinnen und Fotografen verfügen sollten, egal, ob es sich um Ideen, Kundinnen und Kunden oder (potentielle) Partner und Partnerinnen handelt.

Gibt es Fragen zum Podcast oder Anregungen? Dann bitte einfach einen Kommentar in einem der Kanäle schreiben: wir finden ihn immer 😉

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