Spitzlicht Episode 2: Blitz! Blitz!

Spitzlicht Episode 2: Blitz! Blitz!

Alexander und ich haben uns diesmal im Büro von WachauPhoto in Rossatz getroffen, um das zweite Mal ein Spitzlicht zu setzen, diesmal zielgerichtet mit einem Blitz. Denn es blitzt ganz gewaltig!

Aber nur in Worten. Die Taten folgen in Episode 4; also Geduld, meine Damen und Herren! Wir zeigen euch diesmal ganz nebenbei, wie man mit einfachen Mitteln effektiv präsentieren kann (Lang lebe die Zettelwirtschaft!), genauso aber, welche grundlegenden Typen an Blitzen es gibt, und welche wir beide nutzen. Wie man Blitze positioniert und welche Lichtstrategien es gibt halten wir im Anschluss Schritt für Schritt fest, von einem Blitz angefangen bis zu 6 und mehr Geräten in einem Setup.

Hier im Blog möchte ich noch etwas näher auf die unterschiedlichen Lichttypen eingehen, die einem als Fotograf und Fotografin unterkommen. Immerhin malen wir ja mit Licht 😉

Blitz-Gewitter

Man kann Licht unterscheiden auf unterschiedlichen Wegen: Ich fange am liebsten an bei

  1. natürlich: Sonnenlicht oder Mondlichtund
  2. künstlich: Alle technischen Licht-Varianten
    1. Blitzlicht
      1. Studioblitze
      2. Systemblitze
      3. Historische Blitz-Systeme wie Chemische Blitze,…
    2. Dauerlicht
      1. Zimmerlampen
      2. Baustrahler
      3. Spots
      4. Luster
      5. Filmlicht

Eine exakte und längere Aufzählung ist in meinen Augen müßig, da die Varianten einfach zu vielfältig sind und sich letzten Endes konzeptuell gleichen. Lichtquellen lassen sich alle als Blitzlicht und Dauerlicht klassifizieren: ersteres produziert kurze, intensive Lichtimpulse unterschiedlicher Brenndauer, zweiteres erzeugt konstantes Licht (meist!) geringerer Stärke und höchst unterschiedlicher Lichtqualitäten. Wer übrigens glaubt, dass Blitzlicht immer stärker ist, sollte sich mal das Video von der 20k-Glühbirne anschauen 😉 Die Stromrechnung möchte ich nicht haben (und klar, wenn ich die Energie in ein LED-Array schicke, leuchtet es noch heller)

Licht-Nutzung

Dauerlicht hat den Vorteil, exakt zu sein. Exakt dahingehend, dass man Lichtführung und Lichteinfall schon vor dem Bild sieht und man die Bildkomposition in Ruhe ausarbeiten kann, ohne auf Erfahrungswerte angewiesen zu sein.

Der Umgang mit Blitzgeräten findet zuerst im Kopf statt, bevor man zum ersten Mal auf den Auslöser drückt und das Ergebnis vor Augen hat. Jede Fotografin und jeder Fotograf lebt von der Erfahrung: je öfter man in einer bestimmten Umgebungslichtsituation Blitze aufgestellt und gesetzt hat, umso schneller kommt man zu dem gewünschten Ergebnis. Nur so lassen sich die gerätespezifische Lichtintensität (Leitzahl) mit dem vorhandenen Umgebungslicht vereinen. Wie man das je korrekte Mischungsverhältnis aus Umgebungslicht und Kunstlicht findet, ist abhängig von den selbst gesetzten Gestaltungszielen. (Dazu könnte ich einen eigenen, ausführlichen Blog-Beitrag schreiben.)

Lichtquellen vereinen

Kommt man als Fotografin oder Fotograf an den Punkt, ein Bild kreieren zu wollen, stehen einem zwei Lichttypen zur Verfügung: das vorhandene Umgebungslicht, sowie mitgebrachte Lichtquellen.

Umgebungslicht beinhaltet alles Licht, das man an einem Ort vorfindet. Das kann alle Lichtquellen umfassen, die ich oben beschrieben habe. Neben dem überwiegend vorhandenen Dauerlicht, das aus natürlichen und künstlichen Quellen kommen kann, gibt es gelegentlich auch Blitzlichter, die nicht zum Inventar des oder der FotografIn gehören: dazu zählen zum Beispiel Ampeln und Signallichter aller Art.

Meine übliche Vorgehensweise ist, zuerst die korrekte Belichtung der Umgebung zu definieren, und dann das eigens mitgebrachte Licht zur Akzentuierung zu nutzen, sei es, um in einem Gebäude bestimmte Bereiche aufzuhellen, oder um für ein Portrait die Person in Szene zu setzen.

Wie das genau aussehen kann? Die Folge 4 anschauen! (Sie kommt Ende Oktober.)

Falls Ihr Fragen oder Anregungen habt, bitte schreibt uns einen Kommentar hier oder auf einem der anderen Kanäle.

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