OLPC v2.0

Netz, News, Technologie May 28th, 2008

Ich habe mir gelegentlich überlegt, wie ein Gerät aussehen könnte, dass so flexibel wie möglich Ein- und Ausgabe mit vielfältiger Benutzbarkeit verbinden könnte. Für diesen Zweck die Form eines Buches, um genau zu sein, eines Diptychons zu wählen scheint ziemlich genial zu sein. Zwar ist damit die Verwendung des Geräts im Stehen, um darauf zu schreiben, nicht mehr ganz so einfach wie wenn man eine einfache Platte in der Hand hielte – eine Platte liegt immer eben vor einem und nicht in einem Winkel wie ein in einer Hand am Falz gehaltenes Diptychon – dafür bietet die gewählte Form genau jene Möglichkeiten, die man von Buch oder Collegeblöcken gewöhnt ist, wie auch die Möglichkeit, einen virtuellen Laptop daraus zu kreieren, indem man ein Display als Tastatur benutzt. Dass man damit einen etwas harten Anschlag beim Schreiben hätte, wenn man mit seinen Fingern direkt auf einem Bildschirm trommelt, sei einmal dahingestellt. Nachdem man aber, wie auf den Bildern in den Artikeln gezeigt, zwei Touchscreens hat, könnte man mit einer entsprechend qualitätvollen Handschriftenerkennung hier tatsächlich wie mit einem Notizblock arbeiten, wenn man das wünschte. Die gewählte hybride Form aus Buch (eBook) und Laptop, aus Wachstäfelchen und Collegeblock, eine Zusammenführung, ein Best-Of von Schreib- und Lesemedien, scheint mir auf den ersten Blick nach einer optimalen Lösung zu greifen. Bleibt nur zu hoffen, dass die Implementation entsprechend gut erfolgt, damit die Software das hält, was die Hardware verspricht.

Heise News
OLPC-Initiatorin entwickelt neues Notebook-Display
Projekt One Laptop per Child stellt “XO-2″ vor

Gizmodo
OLPC XO Laptop 2.0 Has Dual Touchscreens, Looks Amazing and Future-y 

Ars Technica
OLPC 2.0 coming; will project survive to see its launch?

XConomy
Negroponte Unveils 2nd Generation OLPC Laptop: It’s an E-Book

LaptopMag
First Look: OLPC XO-2 

TechCrunch
OLPC 2.0: A Striking eBook and a Step In the Right Direction 

BBC News
Design revamp for ‘$100 laptop’

Da haben sie aber lang gebraucht…

Medien, Netz, News, Technologie May 22nd, 2008

Für diese Erkenntnis. Die Musikindustrie hat bemerkt, dass die gute alte Möglichkeit, sich Musik einfach von seinen FreundInnen kopieren zu können, noch immer eine ungleich größere Menge an kopiertem Material darstellt, als alles, was man aus dem Netz lädt. Ist doch einfacher, mit der externen Festplatte einfach rüberzumarschieren und drauflos zu kopieren, als dass man das Zeug mühselig am erstbesten Downloadservice suchen muss, um dann endlos zu warten, bis es endlich eintrifft.

Die Presse
Illegale Downloads sind nur die Spitze des Eisbergs

Kein Telefon mehr

News, Technologie May 21st, 2008

Die Ziele von Terroristen spiegen anscheinend ihre Vorstellungen und Ideen zu Technologie wider. Wenn sie beginnen, gezielte Anschläge auf Handymasten auszuüben, kann man dafür mehrere Begründungen suchen. Heise News gibt ein paar an. Den Wunsch, dass ungezogene Subjekte ihre Standorte nicht weitergeben oder dass sie selbst ihre Standorte über Peilungen nicht verraten (Wobei sie sich mit der Zerstörung der Sendemasten ja selbst ein Ei legen, da sie nicht länger telefonieren können. Wäre es dann nicht einfacher, das Telefon einfach abzudrehen?), garantiert irgendwelche religiöse Begründungen, dass des Nachts telefonieren sicherlich kein guter Ton ist, vor allem für Nicht-Terroristen, und was weiß ich mehr. Der ausländische Feind wird von der ganzen Aktion nicht betroffen sein, der telefoniert über Satellit oder eigene Funknetze.

Heise News
Taliban zerstören gezielt Handymasten

Eiertiefflug

Netz, News, Technologie May 20th, 2008

Steve Ballmer wurde, könnte man so sagen, tätlich angegriffen. Mit Eiern. Ob sie faul waren oder nicht, kann ich nicht beurteilen, dafür hat sich mein Ungarisch leider noch nicht bei mir gemeldet. Die Ungarn sind ja als streitbares Volk bekannt.

Eine andere Perspektive:

via CNET

Zur Erinnerung: Damals als die Torte geflogen kam. Auf Bill, den Gates.

Brumm brumm…

News, Technologie, Universtiät April 30th, 2008

Ich muss gestehen, ich habe einmal ganz gern Formel 1 geschaut. In letzter Zeit ist mein Interesse am ewig gleichen Rundendrehen doch spürbar gesunken. Es ist aber ziemlich lässig, wenn Studenten ein komplettes Rennteam auf die Beine stellen, ein Auto finanzieren, konstruieren und bauen, um dann damit noch im Kreis fahren zu dürfen. Autos haben halt faszinierende Nebenwirkungen.

Die Presse
„Das Feeling lernt man in den Junior-Kategorien“
TU Wien Racing: Von der Brauerei auf die Rennstrecke

Österreichische Teams
TU Graz Racing Team
Joanneum Racing Graz
TU Wien Racing

YouTube
Formula Student Videos

Formula Student Germany