ACTA, das Urheberrecht, die EU und das Internet

Kommentar, Politik September 9th, 2012

ACTA - Full Text-Wordle

Der Kongress Daten.Netz.Politik 2012 hat gestern Mittag begonnen mit einer Podiumsdiskussion zum Kernthema der Veranstaltung: Wie beeinflusst das bestehende Urheberrecht den Umgang mit den Möglichkeiten des Internets, was kann oder sollte man tun, um geltendes Recht an den bestehenden digitalen Rahmen anzupassen, was ACTA damit zu tun gehabt hat und warum CETA ein genauso großes Problem darstellt.

Am Panel waren der Moderator Markus Stoff, MEP Eva Lichtenberger von den Grünen, der fraktionslose MEP Martin Ehrenhauser, leider nicht die MEP Evelyn Regner, die kurzfristig abgesagt hat, Marie Humeau von European Digital Rights und ein virtueller MEP Othmar Karas, dessen Videobotschaft als Antithese die Diskussion eröffnet hat.

Für Karas stellt die Idee hinter ACTA grundlegend kein Problem dar, dass ein Anti-Produktpiraterie-Handelsabkommen Waren aller Art vor Fälschungen schützen möge. Er sieht das Grundkonzept als sinnvoll, da durch Produktfälschungen erheblicher monetärer Schaden entsteht, wie auch das Vertrauen der Bevölkerung an der Echtheit der Waren schwindet. Ein starkes Urheberrecht stärkt die Wirtschaft, sagt Karas und sieht die Aufgabe der EU darin, Unternehmen und KundInnen zu schützen. ACTA hätte zu diesem Schutz einen Beitrag geleistet. Arbeitspläze werden dadurch geschaffen, dass das Urheberrecht stringent ist, sagt Karas. Das Scheitern der Vorlage sieht er als die Chance, das Urheberrecht besser zu gestalten und die individuellen Rechte, seien es jene natürlicher Personen oder Rechtspersonen, zu schützen. Eine neue Lösung soll hier angestrebt werden, die auch Transparenz verordnet.

Lichtenberger bringt ein wesentliches Argument gegen eine übergreifende rechtliche Lösung zur Produktpiraterie: fehlende Differenzierung. Kann ich physisches, materielles und geistiges Eigentum gleich behandeln? Kann ich die gefälschte Gucci-Tasche, das gefälschte Viagra und einen Download von The Pirate Bay in einen Topf werfen? ACTA war der Versuch einer solchen Gleichstellung, obwohl die potentiellen Auswirkungen für den Kunden oder die Wirtschaft erhebliche Unterschiede hätten, von marginal bis lebensbedrohend. Es sind drei paar Schuhe, deren Probleme unterschiedlich gelöst werden müssen, sagt Lichtenberger.

Ehrenhauser sieht ACTA diametral anders als den Garanten für Innovation und Wirtschaftsförderung, für den Karas das Abkommen gehalten hat. Jede zusätzliche Schutzmaßnahme des Status Quo verhindert, dass freies Wissen sein Werk verrichten kann: Innovation und Fortschritt zu fördern. Der Aufstand der Zivilgesellschaft gegen ACTA könnte für ihn Beginn einer Wende sein, hin zu weniger Schutz und mehr Freiheit. Aber nur, wenn die Proteste gegen weitere, ähnliche Abkommen nicht abreissen und die Zivilgesellschaft wachsam bleibt. Die Europäische Kommission möchte diese Wende noch nicht mitmachen, das sieht man an den Vertragsentwürfen zu CETA und den bilateralen Abkommen mit Südkorea, sagt Ehrenhauser. Die Gesellschaft kann durch freies Wissen und freie Information vorangebracht werden. Beispiele für den richtigen Weg im Urheberrecht für Ehrenhauser wären Regelungen wie eine Fair-Use-Klausel oder die Verkürzung von Werkschutzfristen. Er meint, dass die Abgeordneten es ohne die Proteste der Zivilbevölkerung es nicht geschafft hätten, ACTA zu stoppen.

Für Marie Humeau war ACTA bedeutend, weil die Proteste zum ersten Mal gezeigt haben, dass sich die EU-Bürger um die Wahrung ihrer Rechte sorgen und dafür bereit sind, auch auf die Straße zu gehen.

Und was bedeutet das alles für mich?

Das bestehende Urheberrecht schiebt einer Unzahl von Möglichkeiten des Digitalen einen Riegel vor. Was aber gebraucht wird, ist kein Riegel, sondern ein Retina-Scanner. Keine Regelung aus dem 19. Jahrhundert, sondern eine, die dem 21. Jahrhundert entspricht und auch für künftige Entwicklungen geeignet scheint, die das Digitale vervorbringen kann. Eine passgenaue Lösung, die eingeht auf die je individuellen Bedürfnisse am Schutz des eigenen digitalen oder analogen Werkes. Die totale Freiheit, das würde heißen die Nicht-Regelung, halte ich im rechtsstaatlichen Rahmen für keine Alternative. ACTA war der Anlassfall, der eine Grundsatzdiskussion zum Urheberrecht voranbringen kann, da ACTA in der Lage gewesen wäre, den Status Quo noch stärker zu zementieren. Dagegen wurde revoltiert.

Die medialen Strukturen des 19. und 20. Jahrhunderts, der Status Quo, bilden die Basis für die Ausformung der bestehender Rechtslage und der realwirtschaftlichen Implementation derselben in Form von Verwertungsgesellschaften und Rechteinhabern. Diese treffen auf radikal geänderte mediale Bedingungen, die evolutionär ihre eigenen Strukturen entwickelt und die nicht länger kompatibel sind mit dem analogen Bestand.

Im Panel wurden von mehren Seiten Fair-Use-Klausel, verkürzte Schutzfristen, eine generelle Urheberrechtsabgabe, und ähnliche Lösungen genannt. Alle davon sind geeignet, das Recht auf den richtigen Weg zu bringen.

Die ebenfalls diskutierten Problemfelder Internetsperren, privatisierte Zensur und Rechtsdurchsetzung wie Massenabmahnungen sind Blüten, die das bestehende System getrieben hat, um sich selbst vor dem Neuen zu schützen. Das wird auf Dauer nicht gelingen.

Noch was?

Eine Harmonisierung des Urheberrechts innerhalb der EU-27 wäre auch in meinen Augen höchste Eisenbahn, wie sie Marie Humeau gefordert hat; wie auch der (nicht nur) von Martin Ehrenhauser gewünschte Umbau des Brüssel’schen Institutionenapparats zu einem demokratisch legitimierten und transparenten. Die Vereinigten Staaten von Europa wären dann nicht mehr weit.

ACTA – Full Text Wordle PDF File

Ein Tablett voll Apfel

Apple, Computer, Hardware, Kommentar, Medien, News, Software January 29th, 2010

Nach Jahren der Gerüchteküche und des Geredes und nach noch mehr Jahren, seit die Idee des Tablet Computing geboren wurde, hat Apple mit seinem iPad ein Gerät dieser Kategorie auf den Markt gebracht. Dass mit diesem Gerät die Idee des Apple Newton und damit des Pen Computing nicht wieder auflebt, obwohl die äußere Form ähnlich ist – im wesentlichen ein Touchscreen und sonst nichts – ist durch die divergenten Eingabeparadigmata leicht erkennbar. Insofern blieb Steve Jobs seiner Ankündigung aus 2004 treu, den Newton nicht wieder zu beleben.

Ich habe eine erkleckliche Anzahl von Artikeln der letzten paar Tage gesammelt (siehe unten) und bin nicht überrascht ob der vielen negativen Reaktionen speziell die Funktionen und Ausstattung des Gerätes betreffend. Was da alles in der Gerüchteküche gebrodelt hat, muss diese Art Rückschlag verursachen. Eine überhitzte Medienschlacht an Meinungen und jede Menge gezielt (?) gestreuter Informationen kann nur eine ungenügende Erfüllung der überzogenen Erwartungen zur Folge haben. Vielfach wurde der Mangel an Schnittstellen, die fehlende iSight, das iPod-Betriebssystem, kein Flash-Support, begrenztes Multitasking und der Name kritisiert.

Ist die Kritik gerechtfertigt?

Kommt ganz auf den Standpunkt an.

Wunschliste

Ich hatte genauso wie alle meine Wünsche an das Apple Tablet. Die wesentlichsten davon waren:

  1. hohe Portabilität bei größtmöglichem Bildschirm
  2. hohe Bildqualität in jeder Betrachtungs- oder Beleuchtungssituation
  3. ein ausgefeilter PDF-Reader mit allen in Acrobat zur Verfügung stehenden Notizfunktionen – ich lese Text für gewöhnlich nicht nur, sondern kommentiere ihn ständig. Meine Bücher sind übersäht mit PostIts
  4. eine sinnvolle Textverarbeitung
  5. einfache Texteingabemethoden
  6. Kompatibilität mit der bestehenden iPhone-Software
  7. ein eBook-Reader mit Notiz- bzw. Kommentarfunktionen (siehe oben)
  8. die Möglichkeit, Präsentationen über das Gerät einzusehen und zu halten
  9. Eine VGA- oder DVI-Schnittstelle für den Anschluss eines Beamers
  10. einfache Synchronisation mit meinen Daten (Mail, Adressbuch, Kalender,…)
  11. Zugriff auf das Filesharing meines iMacs auf Festplattenebene
  12. einfacher Datenimport und -export zum/vom Gerät
  13. einfache Speichererweiterung (SD-Cardslot,…)

Soweit ich nachgesehen habe, hat Apple die meisten Punkte meiner – zugegeben nicht sehr langen – Liste erfüllt. Aber ich muss gestehen, dass ich keinen Bedarf an 3G-Uplinks habe, auch nicht an einem zusätzlichen Vertrag mit einem Telefonie-Servicebetreiber, oder eine Kamera in dem Gerät haben möchte. Für mich ist das Gerät überwiegend als Ergänzung zu meinem iMac interessant, als Möglichkeit, meine Daten in einer sehr praktischen und komfortablen Weise immer dabei haben zu können.

Ein paar Punkte, die mich ob der Kritik, die ich gelesen und gehört habe, ergänzen möchte:

Zur fehlenden Kamera

Warum hat das Gerät keine zum Benutzer schauende Kamera für Videokonferenzen? Allein die Vorstellung, dass eine Kamera fix an einem Punkt im schwarzen Rahmen des Geräts eingebaut ist und man sie für Videokonferenzen benutzen möchte, lässt mich erschaudern ob der ergonomischen Probleme, die das verursachen würde. Ich gehe davon aus, dass es genau diese ergonomischen Gründe sind, warum diese eben nicht eingebaut wurde. Für fünf Minuten ist es ja kein Problem, das Gerät senkrecht, mit ausgestrecktem Arm, vor sich zu halten, um ein gutes Bild von sich selbst zu erzeugen und gleichzeitig ein Bild des Gesprächspartners zu sehen, welches man ob dieser Entfernung im öffentlichen Raum anschreien müsste, damit das Mikrophon genug Schalldruck abbekommt. Für eine halbe Stunde? Nein. Natürlich, man kann den iPad einfach vor sich hin stellen, an eine Wand lehnen. Die Vorstellung der Vielzahl von ad-hoc-Zen-Mönchen vor weißen Wänden. Auch nein. Oder in den Schoß legen und den Kopf hängen lassen. Aber geh.

Dass die Platzierung der Kamera die Orientierungslosigkeit des Gerätes – alle Seiten sind gleichwertig – ruiniert hätte, kommt noch dazu. Im Moment kann, aufgrund des Designs und der Benutzeroberfläche, das Gerät gehalten werden wie auch immer gewünscht. Jede Richtung ist korrekt. Integriert man eine Kamera, geht diese Äquivalenz der Seiten verloren. Wie bedeutend das ist, wird sich allerdings erst in der Benutzung herauskristallisieren.

Eine Fotokamera wurde im wesentlichen nicht erwähnt, ob der Größe des Gerätes wäre es aber recht unhandlich zu bedienen. Ein iPhone ist für diesen Zweck viel geeigneter.

Zum iPhone-Vergleich

Überrascht haben mich die vielen Vergleiche mit dem iPhone in technischer – siehe Kamera – und in menschlicher Hinsicht. In diesen Vergleichen wird stets angenommen, dass sich die Käuferschichten des iPhones und des iPads decken, dass iPhone-Besitzer die primär zu adressierende Zielgruppe ist, wenn man das iPad verkaufen möchte. Ich sehe das etwas differenzierter. Da ich selbst kein iPhone habe und mir demnächst auch keines zulegen möchte – wesentlich aufgrund der relativ hohen monatlichen Kosten für den Telefonie- und Datentarif – falle ich sofort aus der iPhone-Zielgruppe.

Warum will ich das Ding dann trotzdem?

Während das iPhone ein Kommunikationsgerät (communication device) ist, ist das iPad vorwiegend ein Inhaltsgerät (content device), mit eingeschränkten Kommunikationsmöglichkeiten. Für meine Telefoniebedürfnisse reicht ein billiges Handy und ein billiger Vertrag mit oder ohne Bindung, meinem Umgang mit eBooks, pdf-Dateien, Bildern, Präsentationen, ToDo-Listen, E-Mails oder Notizen kommt das iPad mit seiner multitouch-Oberfläche sehr entgegen. Arbeiten an digitalen Daten wird durch die sprichwörtliche Angreifbarkeit zum haptischen Erlebnis.

Die angebotene Tastatur ist für mich ein Anachronismus, eine Konzession an alle, die mit Tastatur und Maus am Computer sozialisiert wurden. Notwendigkeit besteht für beide keine mehr. Es wird spannend zu beobachten, wenn Kinder ohne unsere klassischen Eingabegeräte den Umgang mit dem Computer lernen. Der Rückgriff auf Tastatur und Maus, indirekt auf das klassische Desktopparadigma, ist in meinen Augen ein fatales Missverständnis des multitouch-Konzepts hinter dem iPad. Die Forderung nach dem klassischen Mac OS X daher eine verfehlte, Windows XP oder 7 auf Tablet PCs noch viel mehr.

Für den Erfolg der Plattform werden die Softwareentwickler und deren Ideen zur Integration von iPad-spezifischen multitouch-Konzepten in ihre Programme verantwortlich sein, die angebotenen Inhalte jeglicher Natur, sowie die erfolgreiche Kommunikation des Bedienkonzepts.

Linksammlung

In weiterer Folge ein “paar” Links zur Berichterstattung zum iPad. Kein Anspruch auf Vollständigkeit, alphabetische Sortierung der Publikationen.

All Things D
First Impressions of the New Apple iPad (Mossblog)
The iPad Is a Multimedia Device. So Where Are the Media? Be Patient. (MediaMemo)
Touch-Up: Apple’s iPad Improves Multitouch and Gesture Capabilities (Digital Daily)
Meet Apple’s iPad: Starts at $500, Supported by AT&T (Digital Daily)
Look Out, Dell, HP, Lenovo: iPad Is $499 (BoomTown)
It’s the iPad! 10 Hours of Battery Life, $499, 9.7-Inch Screen, and It Does Laundry! (BoomTown)
Before the Tablet: Apple’s Steve Jobs in 2004 Talks About Not Doing Another Newton (Video) (BoomTown)

AppleInsider
Hands on with Apple’s iPad (with videos and photos)
Apple posts QuickTime video of CEO Steve Jobs’ ‘iPad’ keynote
First iPad estimates: 4 million units in year one, 8 million in 2011
A closer look at Apple’s iPad bundled applications

Ars Technica
Insanely great? Ars reacts to the Apple iPad
Protestors: iPad is nothing more than a golden calf of DRM
Hands-on, first impressions, and Photo gallery of Apple iPad
Apple announces the iPad

CrunchGear
Apple has a solution for the iPad’s missing SD card slot and USB port: adapters
The iPad: our take

Daring Fireball
The iPad big picture

Engadget
The Apple iPad: starting at $499
Switched On: The iPad could succeed Apple TV
Editorial: Engadget on the Apple iPad
iPad or Kindle: will our wallets decide?
Apple iPad’s user interface in pictures
Apple iPad’s ‘Micro SIM’ explained
Apple announces iWork for iPad
Apple reveals iBookstore and app for the iPad
iPhone SDK calls out nonexistent iPad cam, confirms split views and popovers are iPad-specific
iPad vs. iPhone… fight!
iPad iBooks will be US only at launch?
Apple iPad first hands-on! (update: video!)
Apple iPAD outed in Borders bookstore survey?
Apple iPad tech specs: rumor vs. reality scorecard
iPad can run all iPhone apps unmodified, new iPhone SDK out today lets developers tweak apps for iPad use
Apple’s iPad keeping Adobe Flash away from your couch
Apple iPad launch day roundup: everything you need to know
Apple’s iPad keyboard dock, case and other accessories get the hands-on treatment
iPad powered by custom 1GHz Apple A4 chip
iPad won’t handle GSM voice calls — or will it?
Apple’s A4 chip is ARM Cortex A9 with an ARM Mali GPU?

Fast Company
Meet the iPad, and All of Its Ready-Made Competition
Apple’s iPad Name Not the First Choice for Women. Period.
The iPad’s Biggest Innovation: Its $500 Price
iPad Fact and Fiction: An Interactive Guide to Eight Years of Rumors and Reporting
Apple iPad Launch by the Numbers
Master of Magazine Design, on How iPad Will Revolutionize the Discipline
Can iPad Come Out and Play? Oh, Yeah: Game Industry

Frankfurter Allgemeine Zeitung
Jobs präsentiert “iPad” – Apples Computer für alles und jeden
Was serviert Steve Jobs?

Futurezone @ ORF
Apple stellt Tablet iPad vor
IPad: Der Kaffeehaus-Computer

Heise News
iPad: Apple präsentiert das erwartete Tablet
iPad: Multimedia und Apps für Couch-Surfer

helge.at
Warum das Apple iPad ein Megaseller wird

Huffington Post
MadTV’s iPad Video: Sketch Show PREDICTED Apple Product (blöd, wenn es “Pad” mehrere Homonyme hat…)

iLounge
Apple iPad Case

GigaOM
Alan Kay: With the Tablet, Apple Will Rule the World

Gizmodo
Apple iPad First Hands On
Apple iPad First Device to Use “Apple A4″ Processor
Apple iPad Hardware Revealed

GOOD.is
There Will Be No iTrain: Try Not to Get Too Caught Up in Apple’s Announcement

MobileCrunch
New iPhone SDK with iPad support coming today, 100% compatibility with iPhone apps

New York Times
Is the iPad the Final Nail in the GPS Coffin?
Three Reasons Why the iPad WON’T Kill Amazon’s Kindle
Three Reasons Why the iPad WILL Kill Amazon’s Kindle
Monitoring Twitter’s iPad Commentary
A Video Demonstration of the iPad
The iPad’s Name Makes Some Women Cringe
With Its Tablet, Apple Blurs Line Between Devices

O’Reilly Radar
The iPad and publishers: A survey of early reaction

Pentagram
Five Ways the iPad Will Change Magazine Design

The Register
Apple iPad spanked with Defective by Design protest
Steve Jobs uncloaks the ‘iPad’
Apple’s iPad – fat iPhone without the phone

Roughly Drafted Magazine
Daniel Eran Dilger’s iPad Apple Event Photos

Der Standard
Steve Jobs stellt Apple-Tablet “iPad” vor
Apple schließt Lücke zwischen iPhone und Laptop

TechCrunch
Confirmed – iPad to ship in Europe in March
Pictures: The iPad Being Manhandled
Everything You Need To Know About The iPad
Apple Doesn’t Own A Single iPad Related Domain Name
The iPad Is Like Holding The Future. But Only Because I Graduated From iPhone School.
The iPad Vs. The Kindle: How Should Amazon Respond?
Adobe: Flash Apps Will Run On The iPad, Even Full Screen At Some Point
As Publishers Try To Adapt To The iPad, Startups Spring To The Rescue
The iPad Comes With iBooks And Will Cost $500 To $830
Video: The iPad In Action
Think iBooks Looks Familiar? You’re Not The Only One.

The Unofficial Apple Weblog
First iPad sales estimates: four million this year, double that in 2011
Video of today’s Apple event is now available
Tom Bihn announces two iPad bags
What’s missing from the iPad
Apple making its own chips starting with the A4

VentureBeat
No Flash on Apple’s iPad

Wired
A Closer Look at Apple’s New Tablet, the iPad
Hands-On With the Apple iPad
Can Apple’s iPad Save the Media After All?
Eye-Catching iPad No Revolution, But Shows Promise
Analysis: Apple Bunts on iPad Gaming
With iPad, Apple Still Has a Fatal Attraction for AT&T

Zeit Online
Enthüllung in San Francisco
Apples Luxus-Notizblock

10 Punkte

Kommentar, Netz, News June 3rd, 2009

Michael Moore hat in einem 10 Punkte Programm gefordert, dass der amerikanische Staat als nunmehriger Mehrheitseigentümer von General Motors, ähnlich wie im zweiten Weltkrieg, die Produktion umstellen soll. Damals sind innerhalb weniger Monate statt PKWs Panzer und Flugzeuge vom Band gelaufen. Heute wären es, ginge es nach Moore, neben Hochgeschwindigkeitszügen japanischer Prägung hauptsächlich Windräder und Photovoltaikzellen.

So unrealistisch die Forderung ist, ist sie voll von jenem verwegenen Skeptizismus, den Moore als Dokumentarfilmer so bekannt gemacht hat. Eigenlich die richtige Lösung. Wäre nicht das Problem der Umsetzung und dem Fakt, dass Panzer im 2. WK unglaublich viel einfacher zu konstruieren waren als Photovoltaikzellen und Hochgeschwindigkeitszüge heute.

Goodbye, GM by Michael Moore

Bewusstseinsschärfung

Kommentar, Netz April 29th, 2009

Man tut gewisse Sachen nicht. Was man so alles nicht zu tun hat, wird einem meist von den aufgebrachten Erziehungsberechtigten mehr oder weniger eindrucksvoll als Kind oder Heranwachsender klar gemacht. Wenn man diese Sachen doch tut, und man tut diese Sachen dann noch an einem öffentlichen Ort, und wenn er auch virtuell ist, wird man nahezu immer erwischt. Das sollte man als Web-Entwickler immer im Hinterkopf behalten.

Die Abkürzung von “Frequently Asked Questions” verballhornt sich sehr leicht und sehr angenehm in eine bestimmte Richtung. Das ist lustig. Für Web-Entwickler.

IG Alpbach Wien - FAQ (Fakju)

Nachdem die IG Alpbach Wien darüber in Kenntnis gesetzt wurde, wurde die Verballhornung noch am gleichen Tag (19.3.2009) entfernt. In dem mir vorliegenden E-Mail hat man von “unangenehm” und “schlechten Scherz” gesprochen.

IG Alpbach Wien FAQ

Den Blindtextersatz finde ich nicht angemessen oder angebracht. Ein Text, der sinngemäß wiedergibt, dass die FAQ’s zu einem späteren Zeitpunkt nachgereicht werden, ergänzt um die Möglichkeit der unmittelbaren Kontaktaufnahme, wäre angebrachter gewesen und hätte den Besucher der Webseite nicht leicht verärgert zurückgelassen.

Die FAQ’s wurden inzwischen nachgereicht.

Die Screenshots wurden mir freundlicherweise zur Verfügung gestellt. Und ich habe fast schon zu viel Gras darüber wachsen lassen.

IG Alpbach Wien

Beschützte steirische Eiche

Kommentar, News, Tippfehler March 13th, 2009

Schwarzenegger besucht seine Heimat

Schwarzenegger besucht seine Heimat

Ich habe diesen Satz gelesen:

“Flughafen-Fahrzeuge und Polizisten versuchten Schwarzenegger beinahe abzudecken, um ihn vor den Fotografenfotos zu schützen.”

Dann musste ich nachdenken. Wurde Arnie von Flughafen-Fahrzeugen und Polizisten in die Enge getrieben, um ihm den Garaus zu machen? Immerhin wollten sie ihn ja abdecken. Das macht man zwar nur mit Tieren, aber in seiner Jugend hatte der Gouvernator ja eine ähnliche Statur. War es lediglich ein Versuch, der gestartet wurde? Oder standen tatsächlich Flughafen-Fahrzeuge und Polizisten herum, und versuchten, ihn abzuschirmen?

Die Fotografenfotos sind eine gelungene Wortschöpfung. Nur was ist jetzt gemeint? Die Fotos, die Fotografen (Was machen die sonst?) geschossen haben oder die Fotos, die von Fotografen (Was machen die sonst?) geschossen werden? Ich bin mir nicht sicher. Vielleicht sind auch jene Fotos gemeint, die Fotografen beim Fotografieren von Fotografen zeigen.

Was versucht uns dieser Satz nun zu sagen?

Während Fotografen Fotografen fotografieren, wird der Gouverneur von Kalifornien von Flughafen-Fahrzeugen und Polizisten auf Leib und Leben bedrängt.

Ja. Das ist es.

Kurier
Schwarzenegger besucht seine Heimat