Kein Fremdkörper. Wie ich das mit der PC-Tastatur am Mac gemacht habe

Apple, Computer, Hardware June 26th, 2014

Kein Fremdkörper: Wie ich das mit der PC-Tastatur am Mac gemacht habe

Mich überkam unlängst das Bedürfnis nach einer ordentlichen, klassischen Tastatur. So einer mit einem richtigen Anschlag, die schön klackert beim Tippen, und die ich auch die nächsten 10 Jahre bequem mein Eigen nennen darf. Auch dann, wenn vielleicht mal mit dem Kaffee etwas schief gehen sollte.

Ich habe mich für Das Keyboard entschieden, genauer gesagt, Das Keyboard 4 Professional de soft tactile. Das weist neben dem klassischen 105-Tasten-Layout auch noch ein paar integrierte Audio-Tasten auf, einen auffälligen Volume-Regler, eine dezitierte Taste für den Ruhezustand sowie einen integrierten 2-Port USB 3.0 Hub. Das verbaute lange Kabel trägt mehr zum klassischen Image einer Tastatur bei, als es im ersten Moment den Anschein hat. “Ich lass’ mich nicht überall hin mitnehmen.”, Die Tastatur tritt selbstbewusst auf. Und kommt schwarz/rot/weiß auch in einer Kraftfarbenkombination.

OS X sollte im Keyboard Viewer folgendes Tastaturlayout anzeigen:

Keyboard Viewer

(Um einfach auf den Keyboard Viewer zuzugreifen, unter System Preferences > Keyboard > Show Keyboard & Character Viewers in menu bar anhakerln.)

Mein Ziel war, alle Funktionstasten der Tastatur entsprechend sinnvoll zu belegen. Die Liste:

  • Windows-Taste: Entsprechend als Command-Taste belegt.
  • F1: Aus jedem Programm direkt auf das Hilfe-Menü zugreifen
  • Druck: Erzeugt einen Screenshot
  • Entf: Forward Delete + Dateien löschen im Finder
  • Pos1: Springt auf Position 1 in der Zeile, in der sich der Cursor befindet
  • Ende: Springt an die Endposition der Zeile, in der sich der Cursor befindet
  • Startmenü-Taste: Da hab ich überlegt, und mich dann für Fn entschieden, da ein klassisches 105-Tasten-Keyboard nicht über diese Taste verfügt.

PS: Bitte nicht erschrecken. Ich verwende die englische Systemsprache mit deutscher Tastaturbelegung. Deshalb kommen unten alle aufgerufenen Befehle in englischer Sprache.

Installation

Erstens: Tastatur einstecken.
Dann:

  • Systemeinstellungen für das Keyboard öffnen. ( > System Preferences… > Keyboard). Normalerweise 2. Reihe, 4. Icon von links.

System Preferences > Keyboard

  • Und mit Change Keyboard Type… das System die richtige Einstellung finden lassen. Es sollte für Europa die Einstellung ISO automatisch ausgewählt sein, wenn nicht, dann händisch einfach korrigieren.

Keyboard Preferences

Keyboard Setup Assistant

Damit sollte die Tastatur mit allen Funktionen, die OS X bieten kann, laufen, so, wie man es von OS X, aber nicht von Windows gewöhnt ist. Und wenn schon eine Windows-Tastatur, dann sollte sich doch das System an die Tastatur anpassen; umgekehrt ist es nämlich schwer machbar. OS X hat ohne weiteres die Sonderfunktionstasten für Audio korrekt belegt, wie auch die Sleep- und Mute-Taste.

Windows-Taste

Das Keyboard, oder eigentlich jede PC-Tastatur, hat den Nachteil, dass die Windows (ab jetzt Command oder Apfel-Taste) und die Alt-Taste in der Reihenfolge vertauscht sind. Wenn man, wie ich, seit bald 20 Jahren überwiegend auf Mac-Tastaturen tippt, dann sind die Finger gewöhnt, den richtigen Platz zu finden. Nur ist er das jetzt nicht mehr. Vorteil von Das Keyboard: Sogar von offizieller Seite werden Ersatztasten zum Selbsttausch angeboten und eine Anleitung, wie man selbst Hand anlegt. Daher:

  • Kleinen Schlitzschraubenzieher in die Hand und schnell mal die Tasten getauscht.
  • Dazu vorsichtig im Spalt zwischen den Tasten den Schraubenzieher platzieren und dann langsam nach oben hebeln.

Schraubenzieher und Keyboard

Ausgelöste Taste

  • Die Tasten lassen sich so sauber lösen und am gewünschten Ort mit etwas Fingerdruck wieder draufstecken.

Jetzt die Tasten umkonfigurieren:

Modifier Keys…

  • Modifier Keys… Optionen aufmachen
  • Für Option (⌥) Key: ⌘ Command auswählen
  • Für Command (⌘) Key: ⌥ Option auswählen

title

F1

  • System Preferences > Keyboard > Shortcuts öffnen

Setting Help to F1

  • Im linken Menü App Shortcuts anklicken
  • Die Zeile “Show Help menu” anklicken (die Zeile ist dann blau hinterlegt) und dann auf das angezeigte Tastaturkürzel.
  • Ist das Eingabefeld aktiviert, F1 drücken.

Druck

  • System Preferences > Keyboard > Shortcuts öffnen
  • Auf Screen Shots wechseln

Screen Shots

  • Die Frage beantworten: Welche Variante an Screenshots mag es sein? OS X kennt, im Gegensatz zum klassischen Windows, 4 Varianten, um einen Screenshot zu machen. Ich habe mich für meine Tastatur für Save picture of selected area as a file entschieden.
  • Wie zuvor die Zeile anklicken > das normale Tastaturkürzel (⇧⌘4) anklicken > Druck drücken. Dann sollte F13 in dem Feld stehen. Das gehört so

Pos1 & Ende

Für das Problem gibt es zwei Lösungen:

Die erste habe ich mit Anleitung im Netz gefunden :

  • Einen anständigen Text-Editor installieren (zB TextWrangler (im App Store gratis) oder Sublime Text) und eine neue Datei anlegen. (Geht aber auch im TextEdit, wenn man die Datei auf Plain Text umstellt.)
  • Folgenden Code in die Datei kopieren:

{
/* Remap Home / End to be correct :-) /
“\UF729” = “moveToBeginningOfLine:”; /
Home /
“\UF72B” = “moveToEndOfLine:”; /
End /
“$\UF729” = “moveToBeginningOfLineAndModifySelection:”; /
Shift + Home /
“$\UF72B” = “moveToEndOfLineAndModifySelection:”; /
Shift + End /
“^\UF729” = “moveToBeginningOfDocument:”; /
Ctrl + Home /
“^\UF72B” = “moveToEndOfDocument:”; /
Ctrl + End /
“$^\UF729” = “moveToBeginningOfDocumentAndModifySelection:”; /
Shift + Ctrl + Home /
“$^\UF72B” = “moveToEndOfDocumentAndModifySelection:”; /
Shift + Ctrl + End */
}

  • Datei unter dem Namen DefaultKeyBinding.dict speichern im Verzeichnis
  • ~/Library/KeyBindings/ (Falls es das Verzeichnis nicht gibt, einfach anlegen.)

Diese Lösung habe ich gewählt und funktioniert prächtig.

Für Eilige: DefaultKeyBinding.dict (Rechtsklick und Speichern unter… wählen.)

Lösung zwei: Mit KeyRemap4Macbook arbeiten. Das ist ein kleines Tool, mit dem man eine Unzahl an Änderungen und Anpassungen am Verhalten seines Keyboards vornehmen kann.

  • Programm downloaden, installieren (Siehe obigen Link) und starten.
  • Preferences öffnen.
  • For PC Users > Use PC Style Home/End anklicken
  • Fertig.

Use PC Style Home/End

Startmenü

Um die Startmenü-Taste des Keyboards zu nutzen, musste ich an diesem Punkt auch auf KeyRemap4Macbook zurückgreifen.

Change PC Application Key

  • Preferences öffnen
  • For PC Users > Change PC Application Key > Application Key to Fn anklicken
  • Fertig.

Entf

Ich habe lange versucht, über die System Preferences die Lösung zu finden. So einfach war es leider nicht. OS X akzeptiert bei der Eingabe auf diesem Weg immer nur die Kombination von mindestens zwei Tasten. Für mich exakt eine zu viel. Aber die Shortcuts lassen es zu, prinzipiell in jede App direkt einzugreifen, es ist aber nur der erste Schritt.

  • System Preferences > Keyboard > Shortcuts öffnen
  • App Shortcuts anklicken
  • Auf das + klicken, um einen neuen Eintrag anzulegen.

Creating a new Keyboard Shortcut

  • In Application das Programm Finder auswählen
  • Unter Menu Title die exakte Bezeichnung eintragen: Move to Trash (Das gilt zumindest bei einem englischsprachigen System. Im deutschsprachigen einfach anpassen müsste genügen. Wahrscheinlich funktioniert sogar die englische Variante.)
  • Irgendein beliebiges Tastaturkürzel eingeben. (zB die Tasten ⌘ Command + ⌥ Option + ⇧ Shift + d). Es ist egal, es wird gleich wieder gelöscht
  • Das Terminal öffnen
  • Den folgenden Befehl eingeben: plutil -convert xml1 ~/Library/Preferences/com.apple.finder.plist
  • Im Finder zu dieser Datei navigieren und sie mit einem geeigneten Texteditor öffnen.
  • Per Suchfunktion die Bezeichnung suchen, die man zuvor gerade gespeichert hat.
  • Das sollte wie folgt aussehen:

<key>NSUserKeyEquivalents</key>
<dict>
<key>Move to Trash</key>
<string>@~&#x8;</string>
</dict>

  • Im Tag string den Code austauschen gegen &#x7f; – das Kürzel für Forward Delete.
  • Die Datei speichern und schließen.
  • Den Computer neu starten. Zur Sicherheit. Ein Finder-Neustart müsste genügen.

Die Kür

An diesem Punkt war ich zufrieden, habe mir aber noch ein paar von den F-Keys mit OS X-Systemfunktionen belegt.

  • F2 > Decrease display brightness
  • F3 > Increase display brightness
  • F9 > Show Launchpad
  • F10 > Show Notification Center
  • F11 > Show Desktop
  • F12 > Show Dashboard

Die ersten beiden Belegungen greifen allerdings nur bei Monitoren, die eine solche Softwaresteuerung unterstützen. Das gilt natürlich für alle Apple-Produkte, aber gerade nicht für meinen Bildschirm.

Falls mich dann die Lust überkommt: was noch fehlt, ist das eigentliche Keyboard Layout, so dass auch alle auf der Tastatur gedruckten Sonderzeichen korrekt belegt sind. Ich tippe aber meistens mit meinen Augen am Text und nicht auf der Tastatur, so dass ich hier nicht gerade im Zugzwang bin…

Ein Tablett voll Apfel

Apple, Computer, Hardware, Kommentar, Medien, News, Software January 29th, 2010

Nach Jahren der Gerüchteküche und des Geredes und nach noch mehr Jahren, seit die Idee des Tablet Computing geboren wurde, hat Apple mit seinem iPad ein Gerät dieser Kategorie auf den Markt gebracht. Dass mit diesem Gerät die Idee des Apple Newton und damit des Pen Computing nicht wieder auflebt, obwohl die äußere Form ähnlich ist – im wesentlichen ein Touchscreen und sonst nichts – ist durch die divergenten Eingabeparadigmata leicht erkennbar. Insofern blieb Steve Jobs seiner Ankündigung aus 2004 treu, den Newton nicht wieder zu beleben.

Ich habe eine erkleckliche Anzahl von Artikeln der letzten paar Tage gesammelt (siehe unten) und bin nicht überrascht ob der vielen negativen Reaktionen speziell die Funktionen und Ausstattung des Gerätes betreffend. Was da alles in der Gerüchteküche gebrodelt hat, muss diese Art Rückschlag verursachen. Eine überhitzte Medienschlacht an Meinungen und jede Menge gezielt (?) gestreuter Informationen kann nur eine ungenügende Erfüllung der überzogenen Erwartungen zur Folge haben. Vielfach wurde der Mangel an Schnittstellen, die fehlende iSight, das iPod-Betriebssystem, kein Flash-Support, begrenztes Multitasking und der Name kritisiert.

Ist die Kritik gerechtfertigt?

Kommt ganz auf den Standpunkt an.

Wunschliste

Ich hatte genauso wie alle meine Wünsche an das Apple Tablet. Die wesentlichsten davon waren:

  1. hohe Portabilität bei größtmöglichem Bildschirm
  2. hohe Bildqualität in jeder Betrachtungs- oder Beleuchtungssituation
  3. ein ausgefeilter PDF-Reader mit allen in Acrobat zur Verfügung stehenden Notizfunktionen – ich lese Text für gewöhnlich nicht nur, sondern kommentiere ihn ständig. Meine Bücher sind übersäht mit PostIts
  4. eine sinnvolle Textverarbeitung
  5. einfache Texteingabemethoden
  6. Kompatibilität mit der bestehenden iPhone-Software
  7. ein eBook-Reader mit Notiz- bzw. Kommentarfunktionen (siehe oben)
  8. die Möglichkeit, Präsentationen über das Gerät einzusehen und zu halten
  9. Eine VGA- oder DVI-Schnittstelle für den Anschluss eines Beamers
  10. einfache Synchronisation mit meinen Daten (Mail, Adressbuch, Kalender,…)
  11. Zugriff auf das Filesharing meines iMacs auf Festplattenebene
  12. einfacher Datenimport und -export zum/vom Gerät
  13. einfache Speichererweiterung (SD-Cardslot,…)

Soweit ich nachgesehen habe, hat Apple die meisten Punkte meiner – zugegeben nicht sehr langen – Liste erfüllt. Aber ich muss gestehen, dass ich keinen Bedarf an 3G-Uplinks habe, auch nicht an einem zusätzlichen Vertrag mit einem Telefonie-Servicebetreiber, oder eine Kamera in dem Gerät haben möchte. Für mich ist das Gerät überwiegend als Ergänzung zu meinem iMac interessant, als Möglichkeit, meine Daten in einer sehr praktischen und komfortablen Weise immer dabei haben zu können.

Ein paar Punkte, die mich ob der Kritik, die ich gelesen und gehört habe, ergänzen möchte:

Zur fehlenden Kamera

Warum hat das Gerät keine zum Benutzer schauende Kamera für Videokonferenzen? Allein die Vorstellung, dass eine Kamera fix an einem Punkt im schwarzen Rahmen des Geräts eingebaut ist und man sie für Videokonferenzen benutzen möchte, lässt mich erschaudern ob der ergonomischen Probleme, die das verursachen würde. Ich gehe davon aus, dass es genau diese ergonomischen Gründe sind, warum diese eben nicht eingebaut wurde. Für fünf Minuten ist es ja kein Problem, das Gerät senkrecht, mit ausgestrecktem Arm, vor sich zu halten, um ein gutes Bild von sich selbst zu erzeugen und gleichzeitig ein Bild des Gesprächspartners zu sehen, welches man ob dieser Entfernung im öffentlichen Raum anschreien müsste, damit das Mikrophon genug Schalldruck abbekommt. Für eine halbe Stunde? Nein. Natürlich, man kann den iPad einfach vor sich hin stellen, an eine Wand lehnen. Die Vorstellung der Vielzahl von ad-hoc-Zen-Mönchen vor weißen Wänden. Auch nein. Oder in den Schoß legen und den Kopf hängen lassen. Aber geh.

Dass die Platzierung der Kamera die Orientierungslosigkeit des Gerätes – alle Seiten sind gleichwertig – ruiniert hätte, kommt noch dazu. Im Moment kann, aufgrund des Designs und der Benutzeroberfläche, das Gerät gehalten werden wie auch immer gewünscht. Jede Richtung ist korrekt. Integriert man eine Kamera, geht diese Äquivalenz der Seiten verloren. Wie bedeutend das ist, wird sich allerdings erst in der Benutzung herauskristallisieren.

Eine Fotokamera wurde im wesentlichen nicht erwähnt, ob der Größe des Gerätes wäre es aber recht unhandlich zu bedienen. Ein iPhone ist für diesen Zweck viel geeigneter.

Zum iPhone-Vergleich

Überrascht haben mich die vielen Vergleiche mit dem iPhone in technischer – siehe Kamera – und in menschlicher Hinsicht. In diesen Vergleichen wird stets angenommen, dass sich die Käuferschichten des iPhones und des iPads decken, dass iPhone-Besitzer die primär zu adressierende Zielgruppe ist, wenn man das iPad verkaufen möchte. Ich sehe das etwas differenzierter. Da ich selbst kein iPhone habe und mir demnächst auch keines zulegen möchte – wesentlich aufgrund der relativ hohen monatlichen Kosten für den Telefonie- und Datentarif – falle ich sofort aus der iPhone-Zielgruppe.

Warum will ich das Ding dann trotzdem?

Während das iPhone ein Kommunikationsgerät (communication device) ist, ist das iPad vorwiegend ein Inhaltsgerät (content device), mit eingeschränkten Kommunikationsmöglichkeiten. Für meine Telefoniebedürfnisse reicht ein billiges Handy und ein billiger Vertrag mit oder ohne Bindung, meinem Umgang mit eBooks, pdf-Dateien, Bildern, Präsentationen, ToDo-Listen, E-Mails oder Notizen kommt das iPad mit seiner multitouch-Oberfläche sehr entgegen. Arbeiten an digitalen Daten wird durch die sprichwörtliche Angreifbarkeit zum haptischen Erlebnis.

Die angebotene Tastatur ist für mich ein Anachronismus, eine Konzession an alle, die mit Tastatur und Maus am Computer sozialisiert wurden. Notwendigkeit besteht für beide keine mehr. Es wird spannend zu beobachten, wenn Kinder ohne unsere klassischen Eingabegeräte den Umgang mit dem Computer lernen. Der Rückgriff auf Tastatur und Maus, indirekt auf das klassische Desktopparadigma, ist in meinen Augen ein fatales Missverständnis des multitouch-Konzepts hinter dem iPad. Die Forderung nach dem klassischen Mac OS X daher eine verfehlte, Windows XP oder 7 auf Tablet PCs noch viel mehr.

Für den Erfolg der Plattform werden die Softwareentwickler und deren Ideen zur Integration von iPad-spezifischen multitouch-Konzepten in ihre Programme verantwortlich sein, die angebotenen Inhalte jeglicher Natur, sowie die erfolgreiche Kommunikation des Bedienkonzepts.

Linksammlung

In weiterer Folge ein “paar” Links zur Berichterstattung zum iPad. Kein Anspruch auf Vollständigkeit, alphabetische Sortierung der Publikationen.

All Things D
First Impressions of the New Apple iPad (Mossblog)
The iPad Is a Multimedia Device. So Where Are the Media? Be Patient. (MediaMemo)
Touch-Up: Apple’s iPad Improves Multitouch and Gesture Capabilities (Digital Daily)
Meet Apple’s iPad: Starts at $500, Supported by AT&T (Digital Daily)
Look Out, Dell, HP, Lenovo: iPad Is $499 (BoomTown)
It’s the iPad! 10 Hours of Battery Life, $499, 9.7-Inch Screen, and It Does Laundry! (BoomTown)
Before the Tablet: Apple’s Steve Jobs in 2004 Talks About Not Doing Another Newton (Video) (BoomTown)

AppleInsider
Hands on with Apple’s iPad (with videos and photos)
Apple posts QuickTime video of CEO Steve Jobs’ ‘iPad’ keynote
First iPad estimates: 4 million units in year one, 8 million in 2011
A closer look at Apple’s iPad bundled applications

Ars Technica
Insanely great? Ars reacts to the Apple iPad
Protestors: iPad is nothing more than a golden calf of DRM
Hands-on, first impressions, and Photo gallery of Apple iPad
Apple announces the iPad

CrunchGear
Apple has a solution for the iPad’s missing SD card slot and USB port: adapters
The iPad: our take

Daring Fireball
The iPad big picture

Engadget
The Apple iPad: starting at $499
Switched On: The iPad could succeed Apple TV
Editorial: Engadget on the Apple iPad
iPad or Kindle: will our wallets decide?
Apple iPad’s user interface in pictures
Apple iPad’s ‘Micro SIM’ explained
Apple announces iWork for iPad
Apple reveals iBookstore and app for the iPad
iPhone SDK calls out nonexistent iPad cam, confirms split views and popovers are iPad-specific
iPad vs. iPhone… fight!
iPad iBooks will be US only at launch?
Apple iPad first hands-on! (update: video!)
Apple iPAD outed in Borders bookstore survey?
Apple iPad tech specs: rumor vs. reality scorecard
iPad can run all iPhone apps unmodified, new iPhone SDK out today lets developers tweak apps for iPad use
Apple’s iPad keeping Adobe Flash away from your couch
Apple iPad launch day roundup: everything you need to know
Apple’s iPad keyboard dock, case and other accessories get the hands-on treatment
iPad powered by custom 1GHz Apple A4 chip
iPad won’t handle GSM voice calls — or will it?
Apple’s A4 chip is ARM Cortex A9 with an ARM Mali GPU?

Fast Company
Meet the iPad, and All of Its Ready-Made Competition
Apple’s iPad Name Not the First Choice for Women. Period.
The iPad’s Biggest Innovation: Its $500 Price
iPad Fact and Fiction: An Interactive Guide to Eight Years of Rumors and Reporting
Apple iPad Launch by the Numbers
Master of Magazine Design, on How iPad Will Revolutionize the Discipline
Can iPad Come Out and Play? Oh, Yeah: Game Industry

Frankfurter Allgemeine Zeitung
Jobs präsentiert “iPad” – Apples Computer für alles und jeden
Was serviert Steve Jobs?

Futurezone @ ORF
Apple stellt Tablet iPad vor
IPad: Der Kaffeehaus-Computer

Heise News
iPad: Apple präsentiert das erwartete Tablet
iPad: Multimedia und Apps für Couch-Surfer

helge.at
Warum das Apple iPad ein Megaseller wird

Huffington Post
MadTV’s iPad Video: Sketch Show PREDICTED Apple Product (blöd, wenn es “Pad” mehrere Homonyme hat…)

iLounge
Apple iPad Case

GigaOM
Alan Kay: With the Tablet, Apple Will Rule the World

Gizmodo
Apple iPad First Hands On
Apple iPad First Device to Use “Apple A4″ Processor
Apple iPad Hardware Revealed

GOOD.is
There Will Be No iTrain: Try Not to Get Too Caught Up in Apple’s Announcement

MobileCrunch
New iPhone SDK with iPad support coming today, 100% compatibility with iPhone apps

New York Times
Is the iPad the Final Nail in the GPS Coffin?
Three Reasons Why the iPad WON’T Kill Amazon’s Kindle
Three Reasons Why the iPad WILL Kill Amazon’s Kindle
Monitoring Twitter’s iPad Commentary
A Video Demonstration of the iPad
The iPad’s Name Makes Some Women Cringe
With Its Tablet, Apple Blurs Line Between Devices

O’Reilly Radar
The iPad and publishers: A survey of early reaction

Pentagram
Five Ways the iPad Will Change Magazine Design

The Register
Apple iPad spanked with Defective by Design protest
Steve Jobs uncloaks the ‘iPad’
Apple’s iPad – fat iPhone without the phone

Roughly Drafted Magazine
Daniel Eran Dilger’s iPad Apple Event Photos

Der Standard
Steve Jobs stellt Apple-Tablet “iPad” vor
Apple schließt Lücke zwischen iPhone und Laptop

TechCrunch
Confirmed – iPad to ship in Europe in March
Pictures: The iPad Being Manhandled
Everything You Need To Know About The iPad
Apple Doesn’t Own A Single iPad Related Domain Name
The iPad Is Like Holding The Future. But Only Because I Graduated From iPhone School.
The iPad Vs. The Kindle: How Should Amazon Respond?
Adobe: Flash Apps Will Run On The iPad, Even Full Screen At Some Point
As Publishers Try To Adapt To The iPad, Startups Spring To The Rescue
The iPad Comes With iBooks And Will Cost $500 To $830
Video: The iPad In Action
Think iBooks Looks Familiar? You’re Not The Only One.

The Unofficial Apple Weblog
First iPad sales estimates: four million this year, double that in 2011
Video of today’s Apple event is now available
Tom Bihn announces two iPad bags
What’s missing from the iPad
Apple making its own chips starting with the A4

VentureBeat
No Flash on Apple’s iPad

Wired
A Closer Look at Apple’s New Tablet, the iPad
Hands-On With the Apple iPad
Can Apple’s iPad Save the Media After All?
Eye-Catching iPad No Revolution, But Shows Promise
Analysis: Apple Bunts on iPad Gaming
With iPad, Apple Still Has a Fatal Attraction for AT&T

Zeit Online
Enthüllung in San Francisco
Apples Luxus-Notizblock

Desktop einmal anders

Apple, Computer, Software January 22nd, 2010

Heute hat mich TUAW (The Unofficial Apple Weblog) mit einer kurzen Meldung überrascht: BumpTop ist in einer Mac-Version verfügbar. BumpTop ist ein ausgefeilter 3D-Desktop, ein Versuch, die etwas in die Jahre gekommene Desktop-Metapher zu aktualisieren und an einen dreidimensionalen Raum anzupassen. Dabei wird genau ein Raum dargestellt, ein Boden, auf den man in einer Schrägansicht blickt, sowie die dazugehörigen Wände. Wenn man möchte, kann man durch einen einfachen Doppelklick auf den Boden in eine “2D-Ansicht” wechseln, die einem klassischen Desktop am meisten ähnelt, aber noch immer alle Sortier- und Verwaltungsfunktionen von BumpTop bietet. Die bedeutendste dabei sind Stapel, die man aus beliebigen Dateien sehr einfach anlegen kann. Die Stapel entsprechen dabei exakt dem Organisationsprinzip, das jeder auf seinem eigenen Schreibtisch benutzt: Dinge übereinander zu legen, die thematisch oder funktionell ähnlich sind. Für mich ist schon alleine diese Funktion es wert, das kleine Programm zu installieren.

Welche Funktionen es noch gibt? Das kurze Intro-Video erklärt alles Wesentliche:

BumpTop ist ein 1.0-Release. Das sieht man ihm an manchen Punkten an, zum Beispiel an den grob gerasterten Icons der Menüs, die die Funktionen zur Dateiorganisation anbieten. Gut gelungen ist die Integration mit Quicklook, Exposé und Spaces. Weniger gelungen sind die Notizzettel, die nur  rudimentäre Funktionen bieten und auch nicht mit den Notizen in Mail interagieren. Ich fände es spannend, hier ein zentrales Notiz-Repository zu haben, auf das ich von verschiedenen Punkten aus zugreifen kann.

Die Pro-Version von BumpTop kostet 29$, aktuell 20,5€, die Basisversion, die nahezu alle Funktionen bietet, ist frei verfügbar.

BTW: Auf customize.org gibt es eine eigene BumpTop-Sektion, um seinen 3D-Raum etwas auszugestalten.

Simplicity sells

Apple, Computer, Hardware, Software October 29th, 2009

Eine alte Design-Weisheit, von David Pogue bei Ted sehr unterhaltsam präsentiert. Inklusive Einlagen am Klavier zu Bill Gates und Steve Jobs. Aufgenommen wurde der “Vortrag” 2006, die Beispiele sind ein wenig älter, aber er behandelt ausschließlich grundlegende Wahrheiten.

“Why i have to click ‘Start’, when i want to shut down the computer?”

iSync und die Mobiltelefone

Apple, Computer, Software October 13th, 2009

iSync Programm Icon ©Apple

iSync © Apple

Unter Mac OS X ein Mobiltelefon, das nicht iPhone heißt, zu synchronisieren ist bekanntlich ganz einfach. Man nimmt iSync. Kommt mit dem System und unterstützt so richtig ganz viele unterschiedliche Telefone. So richtig.

Im Normalfall wähle ich Telefone so aus, dass ich sie mit iSync mit meinem Mac verbinden kann. Bei meinem letzten Telefon habe ich darauf verzichtet und einfach das günstigste Telefon genommen, das gerade im Angebot war. Ein Nokia 2630. Es wird nicht von iSync unterstützt.

Was tun?

Google. Man findet kommerzielle Plugins, Fonelink (mein Review), und jede Menge Tipps und Hacks für iSync, um sein erstandenes Telefon endlich mit den Adressdaten füttern zu können, die man in mühevoller, jahrelanger Kleinarbeit im Addressbuch gesammelt hat.

Mit etwas Mut, Zugriffsrechte zu ändern, einem vernünftigen Texteditor und praktikablen Hinweisen bringt man sogar ein Nokia 2600 zum Synchronisieren. Das ich mir heute um ganze 59€ ohne Simlock gekauft habe, um das kaputte 2630 zu ersetzen.

Für den Fall, dass sich jemand fragt, warum ich noch immer kein iPhone habe: mindestens 35€ monatlicher Gebühren sind mir zu viel. Und ich fühle mich echt wohl, nicht auf n beliebigen Kanälen dauernd erreichbar zu sein.