Ein Tablett voll Apfel

Apple, Computer, Hardware, Kommentar, Medien, News, Software January 29th, 2010

Nach Jahren der Gerüchteküche und des Geredes und nach noch mehr Jahren, seit die Idee des Tablet Computing geboren wurde, hat Apple mit seinem iPad ein Gerät dieser Kategorie auf den Markt gebracht. Dass mit diesem Gerät die Idee des Apple Newton und damit des Pen Computing nicht wieder auflebt, obwohl die äußere Form ähnlich ist – im wesentlichen ein Touchscreen und sonst nichts – ist durch die divergenten Eingabeparadigmata leicht erkennbar. Insofern blieb Steve Jobs seiner Ankündigung aus 2004 treu, den Newton nicht wieder zu beleben.

Ich habe eine erkleckliche Anzahl von Artikeln der letzten paar Tage gesammelt (siehe unten) und bin nicht überrascht ob der vielen negativen Reaktionen speziell die Funktionen und Ausstattung des Gerätes betreffend. Was da alles in der Gerüchteküche gebrodelt hat, muss diese Art Rückschlag verursachen. Eine überhitzte Medienschlacht an Meinungen und jede Menge gezielt (?) gestreuter Informationen kann nur eine ungenügende Erfüllung der überzogenen Erwartungen zur Folge haben. Vielfach wurde der Mangel an Schnittstellen, die fehlende iSight, das iPod-Betriebssystem, kein Flash-Support, begrenztes Multitasking und der Name kritisiert.

Ist die Kritik gerechtfertigt?

Kommt ganz auf den Standpunkt an.

Wunschliste

Ich hatte genauso wie alle meine Wünsche an das Apple Tablet. Die wesentlichsten davon waren:

  1. hohe Portabilität bei größtmöglichem Bildschirm
  2. hohe Bildqualität in jeder Betrachtungs- oder Beleuchtungssituation
  3. ein ausgefeilter PDF-Reader mit allen in Acrobat zur Verfügung stehenden Notizfunktionen – ich lese Text für gewöhnlich nicht nur, sondern kommentiere ihn ständig. Meine Bücher sind übersäht mit PostIts
  4. eine sinnvolle Textverarbeitung
  5. einfache Texteingabemethoden
  6. Kompatibilität mit der bestehenden iPhone-Software
  7. ein eBook-Reader mit Notiz- bzw. Kommentarfunktionen (siehe oben)
  8. die Möglichkeit, Präsentationen über das Gerät einzusehen und zu halten
  9. Eine VGA- oder DVI-Schnittstelle für den Anschluss eines Beamers
  10. einfache Synchronisation mit meinen Daten (Mail, Adressbuch, Kalender,…)
  11. Zugriff auf das Filesharing meines iMacs auf Festplattenebene
  12. einfacher Datenimport und -export zum/vom Gerät
  13. einfache Speichererweiterung (SD-Cardslot,…)

Soweit ich nachgesehen habe, hat Apple die meisten Punkte meiner – zugegeben nicht sehr langen – Liste erfüllt. Aber ich muss gestehen, dass ich keinen Bedarf an 3G-Uplinks habe, auch nicht an einem zusätzlichen Vertrag mit einem Telefonie-Servicebetreiber, oder eine Kamera in dem Gerät haben möchte. Für mich ist das Gerät überwiegend als Ergänzung zu meinem iMac interessant, als Möglichkeit, meine Daten in einer sehr praktischen und komfortablen Weise immer dabei haben zu können.

Ein paar Punkte, die mich ob der Kritik, die ich gelesen und gehört habe, ergänzen möchte:

Zur fehlenden Kamera

Warum hat das Gerät keine zum Benutzer schauende Kamera für Videokonferenzen? Allein die Vorstellung, dass eine Kamera fix an einem Punkt im schwarzen Rahmen des Geräts eingebaut ist und man sie für Videokonferenzen benutzen möchte, lässt mich erschaudern ob der ergonomischen Probleme, die das verursachen würde. Ich gehe davon aus, dass es genau diese ergonomischen Gründe sind, warum diese eben nicht eingebaut wurde. Für fünf Minuten ist es ja kein Problem, das Gerät senkrecht, mit ausgestrecktem Arm, vor sich zu halten, um ein gutes Bild von sich selbst zu erzeugen und gleichzeitig ein Bild des Gesprächspartners zu sehen, welches man ob dieser Entfernung im öffentlichen Raum anschreien müsste, damit das Mikrophon genug Schalldruck abbekommt. Für eine halbe Stunde? Nein. Natürlich, man kann den iPad einfach vor sich hin stellen, an eine Wand lehnen. Die Vorstellung der Vielzahl von ad-hoc-Zen-Mönchen vor weißen Wänden. Auch nein. Oder in den Schoß legen und den Kopf hängen lassen. Aber geh.

Dass die Platzierung der Kamera die Orientierungslosigkeit des Gerätes – alle Seiten sind gleichwertig – ruiniert hätte, kommt noch dazu. Im Moment kann, aufgrund des Designs und der Benutzeroberfläche, das Gerät gehalten werden wie auch immer gewünscht. Jede Richtung ist korrekt. Integriert man eine Kamera, geht diese Äquivalenz der Seiten verloren. Wie bedeutend das ist, wird sich allerdings erst in der Benutzung herauskristallisieren.

Eine Fotokamera wurde im wesentlichen nicht erwähnt, ob der Größe des Gerätes wäre es aber recht unhandlich zu bedienen. Ein iPhone ist für diesen Zweck viel geeigneter.

Zum iPhone-Vergleich

Überrascht haben mich die vielen Vergleiche mit dem iPhone in technischer – siehe Kamera – und in menschlicher Hinsicht. In diesen Vergleichen wird stets angenommen, dass sich die Käuferschichten des iPhones und des iPads decken, dass iPhone-Besitzer die primär zu adressierende Zielgruppe ist, wenn man das iPad verkaufen möchte. Ich sehe das etwas differenzierter. Da ich selbst kein iPhone habe und mir demnächst auch keines zulegen möchte – wesentlich aufgrund der relativ hohen monatlichen Kosten für den Telefonie- und Datentarif – falle ich sofort aus der iPhone-Zielgruppe.

Warum will ich das Ding dann trotzdem?

Während das iPhone ein Kommunikationsgerät (communication device) ist, ist das iPad vorwiegend ein Inhaltsgerät (content device), mit eingeschränkten Kommunikationsmöglichkeiten. Für meine Telefoniebedürfnisse reicht ein billiges Handy und ein billiger Vertrag mit oder ohne Bindung, meinem Umgang mit eBooks, pdf-Dateien, Bildern, Präsentationen, ToDo-Listen, E-Mails oder Notizen kommt das iPad mit seiner multitouch-Oberfläche sehr entgegen. Arbeiten an digitalen Daten wird durch die sprichwörtliche Angreifbarkeit zum haptischen Erlebnis.

Die angebotene Tastatur ist für mich ein Anachronismus, eine Konzession an alle, die mit Tastatur und Maus am Computer sozialisiert wurden. Notwendigkeit besteht für beide keine mehr. Es wird spannend zu beobachten, wenn Kinder ohne unsere klassischen Eingabegeräte den Umgang mit dem Computer lernen. Der Rückgriff auf Tastatur und Maus, indirekt auf das klassische Desktopparadigma, ist in meinen Augen ein fatales Missverständnis des multitouch-Konzepts hinter dem iPad. Die Forderung nach dem klassischen Mac OS X daher eine verfehlte, Windows XP oder 7 auf Tablet PCs noch viel mehr.

Für den Erfolg der Plattform werden die Softwareentwickler und deren Ideen zur Integration von iPad-spezifischen multitouch-Konzepten in ihre Programme verantwortlich sein, die angebotenen Inhalte jeglicher Natur, sowie die erfolgreiche Kommunikation des Bedienkonzepts.

Linksammlung

In weiterer Folge ein “paar” Links zur Berichterstattung zum iPad. Kein Anspruch auf Vollständigkeit, alphabetische Sortierung der Publikationen.

All Things D
First Impressions of the New Apple iPad (Mossblog)
The iPad Is a Multimedia Device. So Where Are the Media? Be Patient. (MediaMemo)
Touch-Up: Apple’s iPad Improves Multitouch and Gesture Capabilities (Digital Daily)
Meet Apple’s iPad: Starts at $500, Supported by AT&T (Digital Daily)
Look Out, Dell, HP, Lenovo: iPad Is $499 (BoomTown)
It’s the iPad! 10 Hours of Battery Life, $499, 9.7-Inch Screen, and It Does Laundry! (BoomTown)
Before the Tablet: Apple’s Steve Jobs in 2004 Talks About Not Doing Another Newton (Video) (BoomTown)

AppleInsider
Hands on with Apple’s iPad (with videos and photos)
Apple posts QuickTime video of CEO Steve Jobs’ ‘iPad’ keynote
First iPad estimates: 4 million units in year one, 8 million in 2011
A closer look at Apple’s iPad bundled applications

Ars Technica
Insanely great? Ars reacts to the Apple iPad
Protestors: iPad is nothing more than a golden calf of DRM
Hands-on, first impressions, and Photo gallery of Apple iPad
Apple announces the iPad

CrunchGear
Apple has a solution for the iPad’s missing SD card slot and USB port: adapters
The iPad: our take

Daring Fireball
The iPad big picture

Engadget
The Apple iPad: starting at $499
Switched On: The iPad could succeed Apple TV
Editorial: Engadget on the Apple iPad
iPad or Kindle: will our wallets decide?
Apple iPad’s user interface in pictures
Apple iPad’s ‘Micro SIM’ explained
Apple announces iWork for iPad
Apple reveals iBookstore and app for the iPad
iPhone SDK calls out nonexistent iPad cam, confirms split views and popovers are iPad-specific
iPad vs. iPhone… fight!
iPad iBooks will be US only at launch?
Apple iPad first hands-on! (update: video!)
Apple iPAD outed in Borders bookstore survey?
Apple iPad tech specs: rumor vs. reality scorecard
iPad can run all iPhone apps unmodified, new iPhone SDK out today lets developers tweak apps for iPad use
Apple’s iPad keeping Adobe Flash away from your couch
Apple iPad launch day roundup: everything you need to know
Apple’s iPad keyboard dock, case and other accessories get the hands-on treatment
iPad powered by custom 1GHz Apple A4 chip
iPad won’t handle GSM voice calls — or will it?
Apple’s A4 chip is ARM Cortex A9 with an ARM Mali GPU?

Fast Company
Meet the iPad, and All of Its Ready-Made Competition
Apple’s iPad Name Not the First Choice for Women. Period.
The iPad’s Biggest Innovation: Its $500 Price
iPad Fact and Fiction: An Interactive Guide to Eight Years of Rumors and Reporting
Apple iPad Launch by the Numbers
Master of Magazine Design, on How iPad Will Revolutionize the Discipline
Can iPad Come Out and Play? Oh, Yeah: Game Industry

Frankfurter Allgemeine Zeitung
Jobs präsentiert “iPad” – Apples Computer für alles und jeden
Was serviert Steve Jobs?

Futurezone @ ORF
Apple stellt Tablet iPad vor
IPad: Der Kaffeehaus-Computer

Heise News
iPad: Apple präsentiert das erwartete Tablet
iPad: Multimedia und Apps für Couch-Surfer

helge.at
Warum das Apple iPad ein Megaseller wird

Huffington Post
MadTV’s iPad Video: Sketch Show PREDICTED Apple Product (blöd, wenn es “Pad” mehrere Homonyme hat…)

iLounge
Apple iPad Case

GigaOM
Alan Kay: With the Tablet, Apple Will Rule the World

Gizmodo
Apple iPad First Hands On
Apple iPad First Device to Use “Apple A4″ Processor
Apple iPad Hardware Revealed

GOOD.is
There Will Be No iTrain: Try Not to Get Too Caught Up in Apple’s Announcement

MobileCrunch
New iPhone SDK with iPad support coming today, 100% compatibility with iPhone apps

New York Times
Is the iPad the Final Nail in the GPS Coffin?
Three Reasons Why the iPad WON’T Kill Amazon’s Kindle
Three Reasons Why the iPad WILL Kill Amazon’s Kindle
Monitoring Twitter’s iPad Commentary
A Video Demonstration of the iPad
The iPad’s Name Makes Some Women Cringe
With Its Tablet, Apple Blurs Line Between Devices

O’Reilly Radar
The iPad and publishers: A survey of early reaction

Pentagram
Five Ways the iPad Will Change Magazine Design

The Register
Apple iPad spanked with Defective by Design protest
Steve Jobs uncloaks the ‘iPad’
Apple’s iPad – fat iPhone without the phone

Roughly Drafted Magazine
Daniel Eran Dilger’s iPad Apple Event Photos

Der Standard
Steve Jobs stellt Apple-Tablet “iPad” vor
Apple schließt Lücke zwischen iPhone und Laptop

TechCrunch
Confirmed – iPad to ship in Europe in March
Pictures: The iPad Being Manhandled
Everything You Need To Know About The iPad
Apple Doesn’t Own A Single iPad Related Domain Name
The iPad Is Like Holding The Future. But Only Because I Graduated From iPhone School.
The iPad Vs. The Kindle: How Should Amazon Respond?
Adobe: Flash Apps Will Run On The iPad, Even Full Screen At Some Point
As Publishers Try To Adapt To The iPad, Startups Spring To The Rescue
The iPad Comes With iBooks And Will Cost $500 To $830
Video: The iPad In Action
Think iBooks Looks Familiar? You’re Not The Only One.

The Unofficial Apple Weblog
First iPad sales estimates: four million this year, double that in 2011
Video of today’s Apple event is now available
Tom Bihn announces two iPad bags
What’s missing from the iPad
Apple making its own chips starting with the A4

VentureBeat
No Flash on Apple’s iPad

Wired
A Closer Look at Apple’s New Tablet, the iPad
Hands-On With the Apple iPad
Can Apple’s iPad Save the Media After All?
Eye-Catching iPad No Revolution, But Shows Promise
Analysis: Apple Bunts on iPad Gaming
With iPad, Apple Still Has a Fatal Attraction for AT&T

Zeit Online
Enthüllung in San Francisco
Apples Luxus-Notizblock

Desktop einmal anders

Apple, Computer, Software January 22nd, 2010

Heute hat mich TUAW (The Unofficial Apple Weblog) mit einer kurzen Meldung überrascht: BumpTop ist in einer Mac-Version verfügbar. BumpTop ist ein ausgefeilter 3D-Desktop, ein Versuch, die etwas in die Jahre gekommene Desktop-Metapher zu aktualisieren und an einen dreidimensionalen Raum anzupassen. Dabei wird genau ein Raum dargestellt, ein Boden, auf den man in einer Schrägansicht blickt, sowie die dazugehörigen Wände. Wenn man möchte, kann man durch einen einfachen Doppelklick auf den Boden in eine “2D-Ansicht” wechseln, die einem klassischen Desktop am meisten ähnelt, aber noch immer alle Sortier- und Verwaltungsfunktionen von BumpTop bietet. Die bedeutendste dabei sind Stapel, die man aus beliebigen Dateien sehr einfach anlegen kann. Die Stapel entsprechen dabei exakt dem Organisationsprinzip, das jeder auf seinem eigenen Schreibtisch benutzt: Dinge übereinander zu legen, die thematisch oder funktionell ähnlich sind. Für mich ist schon alleine diese Funktion es wert, das kleine Programm zu installieren.

Welche Funktionen es noch gibt? Das kurze Intro-Video erklärt alles Wesentliche:

BumpTop ist ein 1.0-Release. Das sieht man ihm an manchen Punkten an, zum Beispiel an den grob gerasterten Icons der Menüs, die die Funktionen zur Dateiorganisation anbieten. Gut gelungen ist die Integration mit Quicklook, Exposé und Spaces. Weniger gelungen sind die Notizzettel, die nur  rudimentäre Funktionen bieten und auch nicht mit den Notizen in Mail interagieren. Ich fände es spannend, hier ein zentrales Notiz-Repository zu haben, auf das ich von verschiedenen Punkten aus zugreifen kann.

Die Pro-Version von BumpTop kostet 29$, aktuell 20,5€, die Basisversion, die nahezu alle Funktionen bietet, ist frei verfügbar.

BTW: Auf customize.org gibt es eine eigene BumpTop-Sektion, um seinen 3D-Raum etwas auszugestalten.

Simplicity sells

Apple, Computer, Hardware, Software October 29th, 2009

Eine alte Design-Weisheit, von David Pogue bei Ted sehr unterhaltsam präsentiert. Inklusive Einlagen am Klavier zu Bill Gates und Steve Jobs. Aufgenommen wurde der “Vortrag” 2006, die Beispiele sind ein wenig älter, aber er behandelt ausschließlich grundlegende Wahrheiten.

“Why i have to click ‘Start’, when i want to shut down the computer?”

Kreativität der Schwärme und die Jagd nach Trends

Forschung, Medien, Netz, Software October 20th, 2009

Wissen, was die Masse des Internets zu bestimmten Themen denkt, möchte jeder, der etwas zu verlieren hat, angefangen beim Kundeninteresse dem eigenen Produkt oder der Marke gegenüber, bis hin zu politische Stimmungslagen. Welcher Entscheider würde nicht gerne in die Zukunft sehen, um zu wissen, wie die Masse morgen denkt? Wie sie sich morgen entscheidet?

Das World Wide Web ist ob seiner schieren Größe prädestiniert, um als Basis für derartige Untersuchungen zu dienen. Tools, um solche Auswertungen durchzuführen, gibt es genug. Google Trends ist nur das bekannteste.

Peter Gloor wollte selbst auf die Jagd gehen und Google war nicht gut genug. Er hat ein Tool selbst entworfen. Condor. Damit lassen sich, wie er sagt (kurz zusammengefasst), gewichtete Inhaltsanalysen auf der Basis der Weisheit dreier Gruppen durchführen: der Schwärme, der Masse, der Spezialisten. Während letztere ihre Meinung in der Massenpresse kundtut, sei sie elektronisch oder gedruckt, und die Masse sich über eine Vielzahl von Foren, Social Networks und Kommentaren offenbart, sind die Schwärme, jene, die mit lockerem Zusammenhalt ein Thema aufgreifen und diskutieren, am diffizilsten zu verfolgen. Man kennt die Proponenten nicht. Vorerst.

An dieser Stelle kommen Social Networks und die Analsye von Freundschaften zu tragen. Je mehr Freunde man hat, auf je mehr Netzwerken, und je öfter solche Personen von anderen referenziert werden, umso eher nehmen diese eine klassische Opinion Leader Funktion ein.

Sind die Opinion Leader bekannt – klassische Kommunikationstheorie – kann man anhand der Inhalte verfolgen, welche Trends von wo ausgehen, welche Intensität sie erreichen und wie miteinander verknüpft sind.

Genug der Einleitung. Peter Gloor war am 5. Oktober beim Internet Summit Austria zu Gast und hat seine Theorien in einer Keynote ausführlich vorgestellt. Die ISPA war so freundlich, den Vortrag in Teilen auf YouTube zu veröffentlichen.

Teil 1

Teil 2

Teil 3

Teil 4

Teil 5

Teil 6

Teil 7

Teil 8

Ein etwas älterer Vortrag (August 2007) aus der Reihe Talks@Google behandelt ähnliche Themen wie die Keynote, ist aber, da alle Slides eingeblendet werden, sehenswert.

Dr. Peter A. Gloor
Blog: Swarm Creativity
Web: Swarm Creativity
Firma: Galaxy Advisors

Publikationen:
Swarm Creativity. Competitive advantage through collaborative innovation
Coolhunting. Chasing down the next big thing

iSync und die Mobiltelefone

Apple, Computer, Software October 13th, 2009

iSync Programm Icon ©Apple

iSync © Apple

Unter Mac OS X ein Mobiltelefon, das nicht iPhone heißt, zu synchronisieren ist bekanntlich ganz einfach. Man nimmt iSync. Kommt mit dem System und unterstützt so richtig ganz viele unterschiedliche Telefone. So richtig.

Im Normalfall wähle ich Telefone so aus, dass ich sie mit iSync mit meinem Mac verbinden kann. Bei meinem letzten Telefon habe ich darauf verzichtet und einfach das günstigste Telefon genommen, das gerade im Angebot war. Ein Nokia 2630. Es wird nicht von iSync unterstützt.

Was tun?

Google. Man findet kommerzielle Plugins, Fonelink (mein Review), und jede Menge Tipps und Hacks für iSync, um sein erstandenes Telefon endlich mit den Adressdaten füttern zu können, die man in mühevoller, jahrelanger Kleinarbeit im Addressbuch gesammelt hat.

Mit etwas Mut, Zugriffsrechte zu ändern, einem vernünftigen Texteditor und praktikablen Hinweisen bringt man sogar ein Nokia 2600 zum Synchronisieren. Das ich mir heute um ganze 59€ ohne Simlock gekauft habe, um das kaputte 2630 zu ersetzen.

Für den Fall, dass sich jemand fragt, warum ich noch immer kein iPhone habe: mindestens 35€ monatlicher Gebühren sind mir zu viel. Und ich fühle mich echt wohl, nicht auf n beliebigen Kanälen dauernd erreichbar zu sein.